|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ISBN: 3825283119 ISBN: 3825283119 ISBN: 3825283119 ISBN: 3825283119 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
4. Möglichkeiten zur Dramaturgie schaffen Die selbständige Arbeit am Computer ist eigentlich gut geeignet für aktives Lernen, schränkt aber die Möglichkeiten zur dramaturgischen Gestaltung des Seminars sehr stark ein (und läßt damit viele Lernkanäle passiv) und behindert desweiteren die Entwicklung einer Gruppendynamik ungemein. Zudem können die Teilnehmer nicht nur ihre eigenen Erfahrungen machen, sondern benötigen immer zusätzliche noch Anleitung, Informationen, Aufgaben, Hilfestellung. Ich schlage daher vor, einen Computerkurs in sich abwechselnden Phasen gestalten; dabei möchte ich drei Arbeitsformen unterscheiden: a) Einzelarbeit am Rechner, wobei die Teilnehmerin
selbständig arbeiten kann, Erfahrungen gesammelt, Fertigkeiten entwickelt
und eingeübt werden. In dieser Phase arbeitet jede Teilnehmerin alleine, die
Kursleiterin gibt individuelle Hilfestellung. b) Gruppenarbeit am Arbeitstisch, am
liebsten ein großer runder Arbeitstisch und räumlich getrennt von den Computern,
so daß die Teilnehmer aufstehen und dorthin laufen müssen. Dort kann die
Kursleiterin Wissen vermitteln, dort können die Kursteilnehmer ihre Erfahrungen
von der Arbeitsphase am Rechner austauschen, die Kursleiterin kann verschiedene
erlebte Situationen mittels eines Rechners und Projektion des Bildschirminhalts
nachvollziehen und besprechen. Durch die Entfernung zu den Computern hat
die Dozentin bei der Wissensvermittlung genügend Raum, um viele alternative
Methoden zum Frontalunterricht anzuwenden. c) Teamarbeit am Rechner; dort arbeiten Kleingruppen,
bestehend aus zwei bis drei Personen, an einem Rechner und diskutieren dabei.
Diese Phase ist geeignet für kompliziertere Aufgabenstellungen (z.B. Projekte),
die eigenständig bearbeitet werden sollen. Diese drei Phasen sollten sich untereinander abwechseln; Siebert betont die Notwendigkeit des Wechsels der Aktionsformen und Sozialformen, um möglichst viele Lernkanäle zu aktivieren, und schlägt als Faustregel vor, die Aktionsform etwa nach 20 Minuten zu wechseln. 5. Didaktik der Räume Die Wissensvermittlung findet bei meinem Konzept nicht als Frontalunterricht vor den Teilnehmern am Computer statt. Deswegen besteht kein Grund mehr, die Rechner in starren Reihen mit "Gesicht nach vorne" aufzustellen. Eine ideale neue Sitzordnung zu finden, erfordert sicher ein wenig Experimentieren. Eine große Flexibilität ließe sich mit beweglichen Computerarbeitsplätzen erzielen. Ich denke dabei an leicht rollbare Tische, welche Monitor, Tastatur und den eigentlichen Rechner beinhalten; wie man das Problem der Stromversorgung (und eventuell der Netzanbindung) löst, müßte man sich noch überlegen. Die im vorangegangenen Abschnitt vorgestellte Strukturierung des Computerunterrichts in verschiedene Phasen erfordert natürlich auch die entsprechenden räumlichen Rahmenbedingungen; geeignet wäre wohl ein großer zweigeteilter Raum, die Zweiteilung bestenfalls durch den Bodenbelag (freie Parkettfläche im "Computerarbeitsbereich", Teppich mit Arbeitstisch, Flipchart und Projektor im "Gruppenarbeitsbereich") realisiert. Weitere Anregungen zur Gestaltung von Lernräumen in der Erwachsenenbildung finden sich z.B. bei Siebert.
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |<< Anfang < Zurück Index Weiter > Ende >>| | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Zurück zur Themenseite: StudyPaper.com/Startseite/Computer/Geschichte Das Setzen von Verweisen (Links) auf diese Seite ist gestattet und bedarf keine vorherige Absprache. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Startseite | english | Bookmark setzen | Webseite weiterempfehlen | Copyright © | Impressum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||