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3.3 Lösungsbausteine . Wie schon in der Einleitung angeschnitten, sind einige der vorgeschlagenen Bausteine nicht leicht realisierbar, da ich im folgenden von idealisierten Rahmenbedingungen ausgehe, besonders in Hinsicht auf die finanziellen, räumlichen und vor allem zeitlichen Faktoren. 1. Ankündigungstext Durch einen guten Ankündigungstext kann man die Heterogenität der späteren Teilnehmergruppe mildern. Heterogen kann die Teilnehmergruppe in verschiedener Hinsicht sein:
Nach Siebert ist zu vermuten, daß nicht nur die Thematik und Veranstaltungsform, sondern auch der Stil und die Metaphern im Ankündigungstext differenzierend wirken: "Gerade die Sprache der Programme enthält Hinweise auf Mentalitäten und Motive, auf alltagsästhetische Stile und milieuspezifische Deutungsmuster", sowie auf die Annahmen der Kursleiterin über die Erwartungen ihrer Teilnehmer. Man muß sich deshalb immer bewußt sein, daß Ankündigungstexte "indirekte Signale und latente Botschaften" enthalten, "über deren Effekte bei unterschiedlichen Zielgruppen wir nichts Gesichertes wissen." 2. Mit Heterogenität umgehen Teilnehmerorientierung als Leitprinzip der Erwachsenenbildung hat eine lange Tradition und kann helfen, die Heterogenität (s.o.) einer Teilnehmergruppe in den Griff zu bekommen. In diesem Zusammenhang ist dabei ein für mich wesentlicher
Bestandteil das Abfragen der Erwartungen der Teilnehmerinnen zu Beginn
des Kurses, denn Erwachsene wissen "zumeist sehr genau, was sie konkret wollen
und was sie unter keinen Umständen erleben möchten". Ziel ist dabei immer, die verschiedenen Erwartungen der Teilnehmer (und auch der Kursleiterin) offenzulegen. Zum anderen aber dürfen diese Erwartungen nicht nur vorgestellt und dann vergessen werden, sondern die Kursleiterin muß auf diese Erwartungen eingehen: hierzu gibt es verschiedene Ansätze, zum Beispiel:
Diese Methoden helfen, mit unterschiedlichen Motiven und Erwartungen umzugehen. Es bleiben die Unterschiede im Leistungsniveau der einzelnen Teilnehmer. Hier ist das Ziel, dafür zu sorgen, daß sich die Besseren nicht unterfordert fühlen oder langweilen, und die Langsameren dürfen nicht demotiviert werden. Meiner Meinung nach sollte der Kursleiter den Besseren ebensoviel Zuwendung wie den etwas Langsameren zukommen lassen; aber Form und Inhalt dieser Zuwendung können sich unterscheiden und auf diese Weise kann der Gruppenprozeß reguliert werden; so wird man den Langsameren mehr inhaltliche Hilfe und Ermutigung zukommen lassen, während man die Besseren z.B. mit weiteren Fragen und (eventuell herausfordernden) Zusatzaufgaben beschäftigt. Alternativ dazu kann man die Besseren dazu zu motivieren, den Langsameren zu helfen.
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